Sonntag, 26. Februar 2017

FJKA 2017 Ideen, Inspiration, Überlegungen - was wäre möglich, was ist nötig?


Heute geht es also los mit unserem Knit-Along.
Ich gebe euch, wie Sylvia, einen kleinen Einblick in die bisher gestrickten Frühlingsjäckchen.

2014 strickte ich zum ersten Mal "in Gruppe" auf meinem neu errichteten Blog. Ich schaffte sogar bis zum Finale der Herzen eine zweite Jacke.

2014: lila

Wolle: Merino superfein von Lana Grossa

Die Wolle ist eine ziemlich sichere Bank. Ich trage diese Strickjacke zwar nicht so oft, habe aber aus diesem Garn noch andere Jacken und bin sehr zufrieden!

Ebenfalls 2015

Gleiches Garn wie das lila Jäckchen!
Im Jahr danach strickte ich wieder in grau. Ich probierte eine neue Strickrichtung aus, diese Strickjacke ist quer gestrickt. Das Garn ist ein Urlaubsmitbringsel aus Dänemark. Die Jacke ist federleicht und wärmt trotzdem gut und ich trage sie im Frühling/Sommer recht häufig. Das Garn ist toll, aus dem Weihnachtsurlaub in DK brachte ich mir das Mohairgarn wieder mit. Die Jacke pillt ein bisschen, es ist aber erträglich!
2015

Wolle: "Mohair by canard" und "Alpaca von Qoperfina"


In diesem Jahr habe ich folgende Überlegungen:



Eine zweifarbige Jacke habe ich erst einmal in meinem Schrank. Die Idee stammt noch aus dem letzten Jahr. Die Wolle ist Cotton-Merino in den Farben Jeansblau und Pistazie. 


Cool-Wool von Lana Grossa ist auch eins meiner Lieblingsgarne. In diesem zarten grau-blau kann ich mir sehr gut ein Jäckchen vorstellen. Von den beiden Mustern gefällt mir das obere sehr. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob die tiefer eingestochenen Maschen eventuell viel Garn verbrauchen. Es kam mir so vor, als ich Maschenprobe strickte.


In meinem Wollvorrat fand ich auch diese Cotton-Merino. Das melierte Garn kann ich mir sehr gut für eine etwas sportlichere Jacke vorstellen. Das Rautenmuster spricht mich jedenfalls schon mal sehr an.

Und hier geht es zum MMM-Blog, an dem heute und in den kommenden sechs Tagen Ideen und Überlegungen gezeigt werden!

Sonntag, 19. Februar 2017

Frühlingsjäckchen-Knit-Along 2017 - Wer strickt mit?



FJKA - was war das noch einmal?
Fast schon so traditionell wie das Weihnachtskleid, klapperten in den vergangenen Jahren ab Februar/März die Stricknadeln, um ein hübsches, frisches Jäckchen für die Kleider, Röcke und Hosen, die im Kleiderschrank auf wärmeres Wetter warten, zu produzieren.

Sylvias Frühlings-Jäckchen von 2014

Für alle also, die gern mit Stricknadeln hantieren und in schöner Wolle schwelgen, gibt es eine gute Nachricht:
In diesem Jahr findet auf dem MMM-Blog wieder ein Frühlings-Knit-Along statt, begleitet von Sylvia von Frauenoberbekleidung und Luise. Nachdem wir beide uns im Herbst als Strick-Team erprobt haben, laden wir (und das nicht ganz uneigennützig) euch herzlich ein, bis zum Ostersonntag ein wärmendes Jäckchen zu stricken. Das gehört doch eigentlich zum Jahreslauf wie der Frühlingsputz, macht aber viel mehr Spaß.
Wir haben uns folgenden Zeitplan überlegt:
26. Februar: 
Ideen, Inspiration, Überlegungen - was wäre möglich, was ist nötig?
05. März:
Der kalendarische Frühling ist da und mit ihm ein konkreter Plan fürs Frühlingsjäckchen! Welches Muster, welches Modell werde ich stricken? Welche Wolle verwende ich?
19. März:
Erstes Zwischentreffen und ich bin gut im (Strick)-Fluss.
Oh nein! Da gibt es einige Schwierigkeiten und aufgetrennte Reihen...
02. April:
Nun ist es ganz offiziell Frühling und dank Zeitumstellung können wir abends lange im Hellen stricken! Oder ist die Stricklust ein wenig ermüdet? Oder habe ich das fertige Jäckchen schon ausgeführt?
16. April:
Draußen scheint hoffentlich die Frühlingssonne und wir können gut gekleidet beim Osterspaziergang flanieren!

Der Zeitplan scheint ja großzügig, aber wer weiß, vielleicht braucht die eine oder andere doch ein wenig mehr Spielraum. Kein Problem:
Finale der Herzen am 14. Mai

Wie sieht es aus? Juckt es schon in euren Fingern? Geht ihr im Geiste eure Wollvorräte durch? Kramt ihr die Strickhefte- und Bücher hervor? Seid ihr dabei?
Wir freuen uns!

Ganz liebe Grüße von
Sylvia und Luise



Meike hatte 2014 gute Spielregeln ausgearbeitet, die wir gar nicht ändern wollen:

Frühlingsjäckchen Knit Along Regeln

   Wer mit machen möchte, schreibt im eigenen Blog und verlinkt diese Posts hier zu den Knit Along Treffen in der Linkliste. Je mehr du uns erzählst oder fragst, um so interessanter wird es für alle. 
   Wenn du dich in der Linkliste verlinkst, dann verweise bitte mit einem Link auf den Me Made Mittwoch Blog und den Knit Along Post. 
   Obwohl es Knit Along heißt, sind auch gehäkelte Jacken oder Westen ohne Ärmel mit Frühlingsjäckchen gemeint.
   Zu den jeweiligen Terminen gibt es ein Thema oder Fragen, die beantwortet werden können. Auch wenn du noch nicht so weit bist, freuen wir uns, wenn du uns einen Zwischenbericht gibst. 
   Der Grat zwischen Anleitungs- oder Materialempfehlungen und Werbung ist schmal. Bitte achtet mit Feingefühl auf den Unterschied und vermeidet Werbung. 
   Falls du bei twitter bist, dann kannst du auch zwischen den Treffen mit dem Hashtag #FJKA mit uns im Austausch sein und schnelle Hilfe, bei drängenden Fragen bekommen. 

P.S. Und seid vorsichtig mit fremden Bildern - im Zweifelsfall vorher nachfragen, ob ihr das Bild benutzen dürft. 


Sonntag, 5. Februar 2017

Gedanken und Pläne

Sehr spontan schreibe ich diesen Post, ich habe Lust ein wenig von dem mitzuteilen, was mich grad beschäftigt.
Ganz obenauf bin ich noch sehr erfüllt vom gestrigen Samstagabend. Wir hatten - auch spontan! - einige Freunde eingeladen, mit uns einen "Hannah-Arendt-Abend" zu verbringen. Vorausgegangen war, dass der Liebste und ich auf arte zwei Filme über die politische Theoretikerin, wie sie sich selbst nennt, sahen und daraufhin beschlossen, diese mit anderen Menschen zusammen zu sehen und anschließend zu diskutieren.
Die Aussage "Das Böse ist ein Oberflächenphänomen. Wir widerstehen dem Bösen nur dann, wenn wir nachdenklich bleiben." sprach mich direkt an, denn die Geschehnisse auf dieser Welt bewirken, dass ich sehr viel überlege, wie ich damit umgehe. Und ein Austausch mit anderen, ein gemeinsames "Nachdenklich bleiben" ist auf jeden Fall  inspirierend.
Einige der schnell zusammen getrommelten hatten Zeit, jedoch alle angeschriebenen gaben uns die Rückmeldung: Gute Idee!
Und so verbrachten wir einen höchst intensiven und auch sehr persönlichen Abend, der mit der Dokumentation "Hannah Arendt und die Pflicht zum Ungehorsam" (noch bis Dienstag, 07.02.17 bei arte) begann und in einem langen Gespräch über den persönlichen Umgang mit diskriminierenden Taten und Äußerungen, staatlicher Gewalt und Einschränkungen und möglichen Einflussnahmen endete.
Ich ermuntere ausdrücklich dazu, solche Gespräche mit Menschen zu initiieren, denn so bekommen wir die Gelegenheit, zu argumentieren, zu diskutieren, zu bedenken und neues zu entdecken. Das kommt im normalen Alltag nicht mehr allzu häufig vor, oder? Außerdem habe ich wieder gemerkt, wie viel besser ein Gespräch im wirklichen, realen Raum funktioniert. Auch gegensätzliche Meinungen können ausdiskutiert werden. Denn streiten ist etwas sehr wichtiges im menschlichen Zusammensein. Nur gelingt es virtuell sehr viel schwerer bis überhaupt nicht in meinen Augen.



Und Pläne?
Außer meine Diskussions- und Streitfähigkeit zu fördern, schmiede ich einige Frühlingspläne.
Aus dem Jeansstoff, der hier schon seit zwei Jahren liegt, möchte ich mir einen ersten Frühlingsrock nähen. Allerdings gibt es auch noch den zugeschnittenen Rock für den Rest-Winter.



Und Gestricktes ist natürlich auch in Planung!


Draußen zwitschern schon die ersten Vögel und Tulpen haben hier im Haus auch Einzug gehalten. Schließlich war am Donnerstag Lichtmess (wenn auch mit dem falschen Wetter) und das nahm ich zum Anlass, die ersten Frühlingsgarne aus der Vorratskiste zu holen. Die Maschenprobe ist noch vom letzten Jahr, gefällt mir jedoch immer noch! Das ganze wird demnächst näher besprochen und beguckt und zwar nicht nur auf meinem Blog, hoffe ich!
Ich wünsche euch noch einen frohen Sonntag!


Mittwoch, 18. Januar 2017

Zu Gast beim MMM!

Heute begrüße ich euch auch auf dem MeMadeMittwoch-Blog! Die fabelhaften Frauen aus dem MMM-Team laden regelmäßig Gast-Bloggerinnen  ein die Parade derjenigen anzuführen, die Kleidung für sich selbst herstellen, und heute habe ich den Job.

Ich weiß seit ca. sechs Wochen dass ich heute Vortänzerin bin und ich hatte sofort eine Idee, in welchem Gewand ich das tun wollte. 
Doch nun - zweitens kommt es anders als man erstens denkt - hat meine Geschichte eher mit diesen kleinen gemeinen Werkzeugen zu tun. 



Gut oder schlecht, den Nahttrenner zu brauchen? Im Weihnachtsrätsel 2015 war er auch Gegenstand des Ratens und ich weiß noch, wie in mir der Satz "Er hat zerstörerisches Potential und trotzdem liebe ich ihn, weil sich Dinge durch ihn zum Guten wenden" hängen geblieben ist. Denn tatsächlich ist es doch so, dass es letzten Endes wunderbar ist, wenn wir etwas verändern können, damit unser selbstgenähtes Kleidungsstück besser sitzt und passt!
Soweit die sachlich-nüchterne Analyse. Doch ich behaupte ja mal, es passieren regelmäßig DRAMEN an den Nähtischen und bis man sich wieder gefangen hat braucht es verständnisvolle Partner und Partnerinnen, Schokolade oder Gummibärchen oder einen Marsch durch Wald und Wiesen. Je nachdem, welche Regulierungsmaßnahmen jede/r so für sich drauf hat!
Ich habe jedenfalls gefühlt kilometerlange und äußerst verzwickte Nähte aufgetrennt, um ein bestimmtes Kleid fertig zu stellen. Die Aussicht, es hier zu präsentieren motivierte mich immer wieder und ich blieb lange relativ gelassen. Genützt hat es letztlich - nicht! Das muss ich betrübt mitteilen. Das Kleid ist noch nicht gestorben, aber wir brauchen mal eine Pause voneinander. 

Die Lösung, und es ist sowieso eine der besten!, ist, ein gut eingetragenes Kleidungsstück zum Mittelpunkt des Vortanzens zu küren. 


Dieser Rock ist wirklich eins meiner Lieblingsstücke. Wenn ich damit unterwegs bin, werde ich fast immer darauf angesprochen.  Der Stoff, eine Gardine aus den Fünfzigern, die ich auf dem Flohmarkt fand, ist toll. Die Farben, die Haptik, das Muster sind einfach wunderbar. 



Doch er hatte  einen Fehler: er war zu weit und das hielt mich oft davon ab, ihn zu tragen.Ohne Gürtel saß der Rock auf der Hüfte, das mochte ich nicht und mit Gürtel musste ich dauernd an dem Rock zuppeln, das nervte.



Also war die Frage, ob ich nachträglich noch Gürtelschlaufen annähe, damit der Gürtel nicht verrutscht oder das Stück teilweise auftrenne und enger nähe. Ihr ahnt bestimmt, für welche Lösung ich mich entschieden habe.


Da der Nahttrenner und ich in den vergangenen Wochen schon so eine intensive Bindung aufgebaut haben, nutzte ich dies, um mich der unbeliebten Auftrennerei zu stellen. Doch ich gebe zu, es ist wesentlich einfacher, selbstgenähte Kleidungsstücke aufzutrennen und wieder in einzelne Teile zu zerlegen als gekaufte Kleidung. 

Und nach zwei Stunden war mein Rock wirklich passend! Ich konnte ihn am Samstagabend zum Theater in der hiesigen Schule anziehen, wo ich prompt darauf angesprochen wurde! 
Diese Fotos sind allerdings am Sonntag während des Spaziergangs entstanden. 





Den Schnitt habe ich selbstgemacht. Einfach ein Rechteck, je vorne und hinten fünf Kellerfalten, einen 6 cm breiten Bund annähen. Der Rock ist, wie alle meine Winterröcke, gefüttert. 

Übrigens: Den Nahttrenner lernte ich in meiner Jugend als Knopflochtrenner kennen. Ha! Das nenne ich Vortäuschung falscher Tatsachen! Müsste ich eine Stellenbeschreibung für das Ding erstellen, würde dieser Aspekt ja eher weiter unten in der Liste erscheinen! 




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Mittwoch, 11. Januar 2017

Lieblingsstück 2016 beim MMM

Heute wird noch einmal Rückschau auf's Me-made-Jahr 2016 gehalten. Welches genähte, bzw. gestrickte Stück hat sich besonders bewährt und was habe ich immer wieder gerne aus dem Kleiderschrank geholt?


Der grüne Rock war mein Lieblingsrock im Sommer. Ich mag die Farbe, er passt gut, hat tolle Taschen und trägt sich angenehm. Da stört es auch überhaupt nicht, dass er ziemlich knittert!


Als Liebling stellte sich - nicht nur bei mir! - die Bluse "Pam" heraus. Dieser Schnitt wird im Frühling 2017 auf jeden Fall noch einmal genäht.


 Entschuldigt bitte dieses merkwürdige Foto. Das Kleid ist in Wirklichkeit viel schöner und ich trage es unheimlich gern. Der Stoff ist sehr gut, er pillt nicht und dabei gehört das Ajaccio-Kleid zu den am meisten getragenen (und daher oft gewaschenen) Kleidungsstücken.



Auch dieses Jersey-Kleid trug ich gern im Herbst in südlichen Gefilden. Danach, wieder zuhause angekommen, wanderte es zum Überwintern in den Schrank. Obwohl es lange Ärmel hat, finde ich die Farben und vor allem das Muster nicht so winter-tauglich. Aber: der Frühling kommt ja bald! 

Das war schön, in alten Fotos zu wühlen! Und viele Urlaubsfotos sind dabei, das weckt Erinnerungen. 

Mit dieser Aktion beginnt das neue MeMadeMittwoch-Jahr. Auf dem Blog stellen zunächst einige der fleißigen Team-Mitglieder ihre Lieblingsstücke vor. Und es reihen sich viele ein, die einen Blick in ihren Kleiderschrank gestatten. Viel Spaß beim Stöbern!


Mittwoch, 14. Dezember 2016

MMM in braun-beige

Heute zeige ich euch einen Rock, der seit etwa vier Wochen fertig ist und den ich viel und gerne trage.

Ich habe ihn an einem Wochenende genäht, an dem ich seit langem mal wieder Zeit und Muse hatte, mich in mein Nähzimmer zu verkrümeln und dort vor mich hin zu nähen. Es war ein Genuss und ich war traurig, als die Arbeitswoche wieder begann. Aber das Ergebnis machte mich glücklich. Aus einem geschenkten Stück Stoff arbeitete ich diesen Rock:






Der Schnitt ist aus einer Oktober (5/12) und ich nähte ihn schon einmal. Während des Nähens fallen mir manchmal so kleine Extras ein, die dann zwar Zeit kosten, an denen ich mich jedoch immer wieder erfreue.

Zum Beispiel eine Paspel am Tascheneingriff oder


ein Schrägband am Rocksaum. Gleichzeitig übt man wieder einmal Paspeln und Schrägbänder selbst herzustellen, außerdem lag dieser grün-geblümte Stoff schon lange herum.


Bei der ersten Anprobe stellte ich fest, dass eine Stelle nicht so optimal passte und irgendwie dämmerte es mir, dass dies doch beim letzten Rock auch so war!   Zum Glück ließ sich die schlechte Passform gut korrigieren und - großes Lob! - übertrug ich die Änderung auch auf den Schnitt.

Die Farbe wird hier als braun-beige bezeichnet. Das klingt jetzt nicht so hübsch wie maisgelb oder honiggelb, aber sei's drum! (Interessant finde ich die Farbtabelle aber schon!)

Zum maisgelben braun-beigen Rock, der aus fester Baumwolle ist, trage ich zur Zeit gern meine flaschengrüne tannengrüne Strickjacke, die im September fertig gestrickt war und zwei Monate auf Knöpfe warten musste. (an meinen Farbempfindungen und -bezeichnungen muss ich wohl noch arbeiten!)




Und heute bin ich endlich wieder beim MeMadeMittwoch dabei. Meine sehr sparsame Teilnahme in den letzten Monaten hat nichts damit zu tun, dass ich keine Lust mehr darauf habe, selbstgenähte und gestrickte Sachen zu zeigen. Ist doch der Laufsteg der Hobby-Schneiderinnen eine wunderbare Inspirations- und Informationsquelle! Nein, es lag an meinem sehr engen Arbeitsalltag und leider ist gerade der Mittwoch sehr oft ein langer Arbeitstag.

Und hier geht es nun zum MMM-Blog. Heute geht es um die Frage, welche Art von Stoffen frau lieber trägt: Jersey oder Webstoffe. Ich habe einige Jerseykleider, die ich gerne trage und super bequem finde. Gerade wenn es um das Anpassen von Oberteilen geht, ist Jersey natürlich wesentlich unproblematischer. Trotzdem, mein Herz schlägt höher bei Kleidungsstücken aus Webware. Zum Glück gibt es für die unterschiedlichen Vorlieben beides!

Sonntag, 20. November 2016

Herbstjacken-Knit-Along: Finale der Herzen

Herzlich willkommen zu unserem Finale der Herzen!

Von Anfang an war klar, dass unsere Zeitplan ganz schön ehrgeizig war. Aber wie üblich gibt es noch einen Termin nach dem Finale, an dem die Nachzüglerinnen ihren Auftritt haben. Denn: wichtig an so einem Knit-Along ist vor allem der Spaß am gemeinsamen Stricken. Und das bedeutet, dass möglichst kein unangenehmer Druck entstehen soll (eher so eine stark spürbare Motivation!)

Ich bin auf der Zielgeraden endlich fertig mit meiner Herbstjacke.
Allerdings gibt es durchaus Plus- und Minuspunkte an dem vollendeten Teil. Doch zunächst mal ein Foto:




Was mir gefällt:
Die Farbe und die Wolle, die sich hervorragend stricken lässt und von der ich gleich noch ein Wollpaket nachgeordert habe (Sale bei Lanade auf alle Alpaca-Garne!)

Der Schnitt: Die A-Form, die durch das Muster nicht ganz so gut zum Vorschein kommt finde ich wirklich entzückend und ich möchte das unbedingt mal wieder aufgreifen.

Das Muster: Sylvia brachte mich auf die Fährte der falschen Zöpfe und ich bin sehr angetan von dieser Zopf-Variante für Bequeme.

Minus-Punkte gebe ich mir für meine schlampige Rechnerei. Bei den Vorderteilen habe ich es etwas zu gut gemeint und der recht großzügige Ausschnitt verstärkt die Weite noch. Schade! Dabei dachte ich doch beim letzten Treffen, dass der Rumpf recht gut passt.


Jedoch am schlimmsten sind die Ärmel: zu weit und zu lang! Ich muss zugeben, dass ich durch das Hosten des Knit-Along schon manchmal unter Druck geriet, mit meiner Strickjacke jetzt auch mal fertig zu werden und gab daher wohl zu viel Gas und schoss so ein wenig über das Ziel hinaus!
Auf diesem Foto sieht man die Passform-Mängel. Eventuell trenne ich die Ärmel noch mal ein Stück auf.














Zur "Geht-so-Kategorie" gehört ebenfalls die Farbe. Sie ist vielleicht nicht gerade ein Kombinations-Wunder. Da ich eher pastellige und gedeckte Farben trage, musste ich auf die Suche nach einem geeigneten Rock gehen. Und siehe da: in meinem Schrank fand sich dieser braune Rock, der in Wirklichkeit wesentlich dunkelbrauner ist. Diese Kombi finde ich nicht mal so übel!



Zur ausgestellten Form der Jacke mag ich den schmalen Rock, der unten jedoch auch ausgestellt ist recht gern. Der Schnitt ist übrigens "Harlingen" von Schnittquelle.

Nun lade ich alle ein, die beim Finale der Herzen mitmischen wollen.