Mittwoch, 26. Februar 2014

MMM im Alltagsrock




Dies war mein Alltags- und Arbeitsrock in diesem Winter. Genäht aus einem Reststück, das ich bei den Holländern im Vorbeigehen kaufte.
Der Stoff ist leicht und trägt sich gut, er knittert nicht zu sehr.  "Langeneß" war die Urform des Schnitts.









Der Rock hat einen Reißverschluss an der Seite und
ist gefüttert.
















Dazu trage ich eine warme Strickjacke.


Die Strickjacke ist aus einem Probezopf entstanden. Als ich ein Stück gestrickt hatte, stellte ich mir eine Jacke vor, die so einen Zopf als Bund hat. Also nahm  ich aus diesem Zopfbund die Maschen für den Rumpf auf und strickte nach oben. 
Auch die Ärmel strickte ich an die Jacke von oben nach unten an. Ich wollte keine Raglanärmel und schon gar nicht so gerade angestrickte Ärmel. Mit Lucy's Hilfe fand ich eine Anleitung, bei der man Armkugeln anstrickt - durch verkürzte Reihen. Nach einigem Ausprobieren und Auftrennen bekam ich die Ärmel passend angestrickt. Bei dicker Wolle finde ich die Methode ziemlich gut. (Auch wenn ich es nicht besonders mag, das ganze Strickstück an einer Nadel zu haben)
Leider entstanden am Rand der verkürzten Reihen Löcher. Die nähte ich am Ende irgendwie zusammen. 





Die untere Kante ist zwar nun interessant, aber auch nicht so akkurat an der Knopfkante. Aber damit kann ich leben. Wenn ich genau hinseht, könnt ihr eine kleine gestickte Borte sehen. Da die Farbe der Wolle etwas "müde" wirkte, bekam die Jacke eine muntere Borte und einen hübschen Knopf aus der Knopfkiste.









Und nun: Viel Vergnügen beim heutigen MMM!







Samstag, 22. Februar 2014

Schnittmuster aus den 70ern und 80ern

Vor einiger Zeit bekam ich von einer Kollegin einen Karton voller Stoffe aus einer Haushaltsauflösung.
Ich fand auch einige Schnitte darin, manche gebraucht und manche noch original verpackt.
Die Schnitte, die ich für mich eher nicht geeignet finde, möchte ich gerne (gegen Porto) verschenken.
Falls ihr euch interessiert, dann schreibt per Mail, welcher Schnitt es sein soll.
(dieluisePUNKTblogÄTwebPUNKTde)

Alle ausgepackten Schnitte sind in Größe 42 ausgeschnitten. Kleiner machen geht dann also auch noch.
Die gebrauchten Schnitte habe ich einmal durchgesehen, es müssten also alle Teile vorhanden sein.

Ach ja: ich verschenke die Schnitte an Näherinnen, die sie für sich selbst nutzen. Weiterverkaufen finde ich in diesem Falle nicht angebracht!


Schnitt 2  (Größe 42)

Schnitt 4 - vergeben -





















Schnitt 8 Original (Gr. 38/40 + 42 + 44)




Schnitt 9  -vergeben-








Schnitt 5 (Gr. 38 -50)
Schnitt 6 Original (Gr. 38 - 50)

Mittwoch, 19. Februar 2014

MMM - Vergiss-mein-nicht

Ich gehe heute nur ein einziges Mal aus dem Haus und zwar, um zur Ärztin zu fahren. Daher gibt es einfach Hose und Strickjacke.
Im Sommer hatte ich mir ein Woll-Paket von Lanade bestellt. Darin war Wolle für 4 Strickjacken. Dies ist das Ergebnis von Drops Nepal "Vergiss-mein-nicht".



Vom Namen her also durchaus schon etwas frühlingshaft.

Das Muster heißt laut Strickbuch "Haberkörndl". Es ergibt sich aus verschränkt gestrickten Maschen.


Die Jacke trage ich gern, die Farbe ist auch im Winter richtig schön. Leider färbte die Wolle auf ein weißes T-Shirt unter den Armen.

Hier geht es zu vielen anderen gut gekleideten Frauen, viele locken schon den Frühling. Und hey - in weniger als 10 Tagen ist ja schon der erste März!

Sonntag, 16. Februar 2014

Frühlingsjäckchen-Knit-Along- 2014



Ich reihe mich gerne noch in die Gruppe derjenigen ein, die in ein bis zwei Monaten mit einem neuen Strickjäckchen durch die Straßen flanieren.
Vor zwei Wochen war ich noch nicht fertig mit meinem Blog.

Meine Strickjacke ist schon ein Stück gestrickt.



Im letzten Jahr habe ich mit dieser Wolle schon eine Jacke gestrickt, die ich gerne trage. Sie ist nicht zu warm und nicht zu luftig. Das war im Herbst ideal, nun also auch im Frühling.


Wolle: Lana Grossa "Merino superfein"






Ich liebe kleine Muster und nachdem die beiden letzten Jacken einen hohen Anteil "glatt rechts" hatten und mit 5er Nadeln gestrickt wurden, freue ich mich nun über das Muster und die dünnen Nadeln.
Es gibt keine Vorlage, ich rechne mir die Maße immer selber aus. Geholfen hat mir dabei http://www.tichiro.net/wp-content/uploads/pulloverstricken.pdf
Auf diese Weise habe ich endlich gelernt, passende Armkugeln zu stricken, ich habe den Sinn einer Maschenprobe erkannt und in meinem Kleiderschrank hängen nun etliche Strickjacken, die mir passen.

Für diese Jacke habe ich ins Auge gefasst, einmal gestrickte Abnäher zu versuchen, damit könnte ich das Jäckchen noch passender für meine Figur stricken, denke ich. Davon berichtet auch Meike heute. Ein richtiges Schnittmuster habe ich (noch) nicht. Ich orientiere mich immer an bereits fertigen Jacken.

Na, das war ja gar nicht so schwer mit dem ersten Post!
Nun verweise ich auf alle anderen Strickenden: HIER geht es los!